Tür 23: Fichtenharz & Angelika – Ein Hauch von Wald und himmlischer Führung
- 23. Dez. 2024
- 2 Min. Lesezeit

Hinter der 23. Tür unseres Adventskalenders findest du die letzten beiden Zutaten für deine ganz persönliche Räuchermischung für die Rauhnächte: Fichtenharz und Angelika. Diese beiden Gaben der Natur stehen sinnbildlich für den Schutz und die Kraft des Waldes sowie für die lichtvolle Führung aus höheren Sphären.
Eine weitere Geschichte aus den geheimnisvollen Rauhnächten
Erinnerst du dich an Freja, das Mädchen, das vor dem knisternden Herdfeuer saß, während draußen die kältesten Nächte über das Land zogen? In jener Nacht, als sie beschloss, die alten Bräuche ihrer Großmutter zu ehren, hatte sie bereits Kräuter geräuchert. Sie hatte ihren Raum geklärt, ihr Herz geöffnet und auf die leisen Stimmen der Ahnen gelauscht.
Als Freja sich zum Schlafen legte, umschmeichelte sie ein sanfter Duft, der an tiefe Nadelwälder erinnerte. Es war, als hätten die Geister der Bäume über sie gewacht, ihre Wurzeln tief in der Erde verankert und ihre Kronen nach den Sternen ausgestreckt. Im Traum erschien ihr eine lichtvolle Gestalt, von der eine warme, beruhigende Energie ausging. Sie flüsterte Freja zu, dass die letzte Nacht vor Weihnachten eine besondere sei – eine Schwelle, an der die Welten sich fast berühren.
Freja erwachte im Morgengrauen mit einem Gefühl von Zuversicht und Ruhe. Als sie ihre Räuchermischung betrachtete, wusste sie, dass noch etwas fehlte: ein Harz, das wie ein Anker die Kräfte der Natur in ihrem Haus hält, und eine Pflanze, deren Name an Engel erinnert und ihr einen Funken himmlischen Schutz verleihen würde.
Die Bedeutung der heutigen Zutaten
Fichtenharz: Aus tiefen, immergrünen Wäldern stammend, verströmt Fichtenharz einen warmen, erdigen Duft. Es steht für Schutz, Erdung und die beständige Kraft der Natur. Sein Rauch soll negative Energien vertreiben, den Raum harmonisieren und das Gemüt beruhigen.
Angelika (Engelwurz): Dieser Name ist Programm. Die Engelwurz gilt seit jeher als Pflanze der himmlischen Unterstützung. Sie soll vor dunklen Einflüssen schützen, Klarheit schenken und die Verbindung zu höheren Ebenen stärken. Angelika trägt ein sanftes, würziges Aroma, das Herz und Geist erhebt.
So veredelst du deine Räuchermischung
Füge nun eine kleine Prise Fichtenharz und etwas zerkleinerte Angelika-Wurzel zu deiner bereits bestehenden Mischung hinzu. Mit diesen letzten Zutaten vervollständigst du dein Räucherwerk, das dich ab jetzt durch die restlichen Rauhnächte begleiten wird.
Zünde eine Kerze an, nimm dir einen stillen Moment und gib nur wenige Krümel deiner nun vollendeten Mischung auf die glühende Kohle. Atme tief ein, spüre, wie der Rauch den Raum erfüllt – wie ein dichter, weicher Mantel um dich, der dich vor den Stürmen der dunklen Jahreszeit schützt. Fühle auch die feine, beinahe ätherische Note der Angelika, die dich daran erinnert, dass du in dieser besonderen Zeit mit höheren Kräften und verborgenen Helfern verbunden bist.
Eine Affirmation für diesen Tag
Sprich oder denke folgende Worte, während du den aufsteigenden Rauch betrachtest:
„Ich bin geerdet und beschützt wie der tief verwurzelte Wald, und zugleich offen für himmlische Botschaften. Diese Räuchermischung wird mich durch die restlichen Rauhnächte geleiten, Altes auflösen, Neues willkommen heißen und mich gestärkt ins kommende Jahr führen.“
So wie Freja in ihrem Traum die Anwesenheit einer lichtvollen Gestalt spürte, kannst auch du dich mit jeder Räucherung daran erinnern, dass du nicht allein bist. Dein vollendetes Räucherwerk – eine harmonische Verbindung aus irdischer Stärke und himmlischer Anbindung – wird dich sicher durch die letzten Nächte der Rauhnächte tragen.